Wenn die Regetonne im Garten altert und Frost und Kälte im Winter ihr Übriges tun, ergeben sich oft lästige Risse im Material.

Beispielhafte Regentonne
Die Tonne ist undicht. Und was nun?
“Kleben, aber richtig!” lautet die kostengünstigste Devise.
Da Regentonnen meist aus recht temperatur- und witterungsbeständigem thermoplastischem Kunststoff (häufig Polyethylen = PE oder Polypropylen = PP) hergestellt werden, sind sie in der Regel auch beständig gegenüber chemischen Medien. Das bedeutet, dass ein Verkleben zunächst nur schlecht bis überhaupt nicht möglich ist.
Heißklebstoffe sind, wenn überhaupt, meist nur in geringem Maße wirksam. Die hohe Belastung der Rissstellen und die ständige Umspülung der Stelle mit Wasser wird recht kurzfristig zu neuen Undichtigkeiten führen.
Die erfolgsversprechendste Alternative bietet sich durch das Aufkleben eines kleinen PE- bzw. PP-Streifens (z. B. ausgeschnitten aus einem alten Eimer) auf den Riss. Hierfür sollte allerdings ein besonders hochwertiger 2-Komponenten Kleber verwendet werden. Für PE und PP gibt es z.B. den Scotch-Weld DP 8005 der Firma 3M (wird sogar in der Kfz-Fertigung verwendet!)
Beim Kleben mit dieser Art von Klebstoff ist insbesondere auf ein schnelles Arbeiten zu achten, da der Kleber extrem schnell aushärtet. Dadurch kann auch das Mischröhrchen, mit dem der Kleber aufgetragen wird, schnell mal verstopfen. Ein paar Ersatz-Mischröhrchen sollte man daher auf alle Fälle einkalkulieren. Die gibt es bei ottozeus.de z. B. direkt im Dreier-Pack.









