Teichfolien sind insbesondere für eine langfristige Abdichtung von Garten-, Schwimm- oder Fischteichen zum Untergrund hin konzipiert. Sie sind besonders elastisch, reißfest sowie UV- und kältebeständig. Dabei gibt es die Folien je nach Bedarf in verschiedenen Stärken.

Die Verwendung von Teichfolien als Alternative zu einem vorgefertigten Teichbecken aus Hartplastik bietet den Vorteil der vielfältigeren Modellierbarkeit.

Dabei ist eine Verklebung im Allgemeinen zu empfehlen,  insbesondere aber bei Konstruktionen mit steiler ansteigenden Seitenwänden unerlässlich!

Hierzu wird zunächst einmal eine glatte und feste Oberfläche benötigt, wie sie sich z. B. durch Zementmörtel oder -beton  herstellen lässt. Gleichzeitig ist Mörtel bzw. Beton ein Material, mit dem sich der Verlauf des Untergrunds besonders gut und individuell konturieren lässt. Für sehr komplexe Konstruktionspläne ist es jedoch anzuraten einen professionellen Teichbauer zu beauftragen.

Die Folien sind i.d.R. aus PVC, Kautschuk (EPDM) oder PE, wobei sich die verschiedenen Materialien nicht alle gleich gut oder auch gar nicht verkleben lassen. Die günstigsten Eigenschaften weist PVC auf, während sich PE so gut wie gar nicht verkleben lässt.

Für das Aufkleben einer PVC-Folie wird zunächst einmal ein weichmacherbeständiger Klebstoff benötig, um die elastischen Eigenschaften der Folie nicht zu beeinträchtigen. Da auch das zweite Material, also der Mörtel oder der Beton, mit seinen relativ rauhen, pörosen und saugfähigen Oberflächeneigenschaften bei der Verklebung zu berücksichtigen ist, muss der geeignete Kleber sorgfältig gewählt und evtl. auch direkt am Material kleinflächig zunächst testweise aufgetragen werden.

Der getrocknete und gereinigte Untergrund sollte dann vor dem Aufkleben der Folie mehrfach mit dem gewählten Klebstoff  beschichtet werden, so dass die Oberfläche möglichst glatt wird und der neu aufgetragene Kleber nicht mehr so stark aufgesaugt werden kann. Erst dann sollte die PVC-Folie mit Kleber beschichtet, aufgelegt und sorgfältig, möglichst faltenfrei angedrückt werden.

Eignen könnte sich hierzu zum Beispiel der Ruderer U 56 Plus, der inklusive Härter geliefert wird und so speziell auch die Weichmacherbeständigkeit des Folienmaterials aufrechterhält. Alternativ kann auch der Icema R 101 verwendet werden.

Für Nahtstellen, an denen PVC-Folie miteinander verklebt werden soll, eignet sich neben dem Ruderer U  56 Plus ggf. der technicoll 8002 noch besser. Dieser Kleber löst die Folie an und enthält zusätzlich klebende Substanzen, was die Klebewirkung jeweils verstärkt. Zudem kann der technicoll 8002 auch Unterwasser verarbeitet werden.

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