
Garten-Pool
Wer lange und unbeschwert in seinem Swimming-Pool Bahnen ziehen möchte, der sollte schon beim Neubau v. a. darauf achten, die vielen verschiedenen verwendeten Materialien möglichst sorgfältig miteinander zu verarbeiten. Gerade für einen solchen Nassbereich kommt es deshalb auch auf die Wahl des geeigneten Klebstoffs an.
Die Abdichtung des Untergrunds erfolgt für die meisten Pool-Konstruktionen über eine PVC-Folie, die am oberen Beckenrand auf einer Kante aus Beton befestigt wird.
Klebstoffwahl:
Soll die Befestigung der Folie durch eine Verklebung geschehen, sollte man auf einen lösungsmittelhaltigen Kontaktklebstoff wie z. B. den technicoll 8002 zurückgreifen. Für das Kleben mit dieser Art von Klebstoff wird zusätzlich noch ein sog. Vernetzer benötigt, der jedoch – wie auch bei o. g. Produkt – meist direkt mitgeliefert wird. Dieser löst eine chemische Vernetzungsreaktion aus, der Klebstoff härtet also. Sowohl die benötigte Weichmacherbeständigkeit als auch die im Poolbereich primär wichtige Wasserfestigkeit der Folie werden durch diese Art von Verklebung nicht beeinträchtigt. Klebstoff und Vernetzer werden vor der Anwendung gut vermischt. Das Verhältnis wird hierbei im Regelfall auf der Verpackung angegeben.
Verklebung der Folie:
Bei einem Kontaktklebstoff ist darauf zu achten, dass beide Kontaktflächen, die miteinander verklebt werden sollen, also sowohl Folie als auch Beton, mit dem Klebstoff eingestrichen werden. Um die saugende Wirkung des Betonuntergrunds auszugleichen, ist es meist anzuraten den Klebstoff gleich zweimal aufzutragen. Des Weiteren ist es oftmals günstiger in mehreren Schritten jeweils nur eine kleinere Fläche zu verkleben, da das Aufeinanderfügen der beiden zu verklebenden Stellen recht schnell erfolgen muss, in der sog. offenen Zeit, um einen optimalen Halt zu garantieren.
Lagerung des Kontaktklebstoffs:
Kontaktklebstoffe sind meist gut lagerungsfähig. Wichtig ist es, die angebrochene Verpackung sauber und dicht wieder zu verschließen, so dass sich das Lösungsmittel möglichst nicht verflüchtigt. Ist der Kleber bei erneuter Anwendung ein wenig dickflüssiger, lässt sich dieses – ähnlich der Handhabung von Lacken – durch gutes Aufrühren wieder beheben. Durch Luftfeuchtigkeit, die bei nicht fachgerechter Lagerung oder unsauberem Verschließen der Verpackung in die Dose eindringen kann, kommt es zu einer Reaktion der PUR-Substanzen. Der Kleber wird zäh, eine Verarbeitung wird schwer bis unmöglich.
Wer nach Verschließen die Klebstoffverpackung kurzzeitig auf den Kopf stellt, sorgt dafür, dass der Klebstoff sich in dem Spalt zwischen Verpackung und Deckel absetzen kann und damit optimal abdichtet.
Sehr ähnlich lassen sich übrigens auch Teickfolien verkleben!!!









